Das KDA plädiert in einer Stellungnahme für ein kompetenzorientiertes Menschen- und Altersbild, das ältere Menschen nicht allein über Unterstützungsbedarfe definiert.
Pflege-Wohn-Settings werden in der Stellungnahme explizit thematisiert: Sie sollten aus Sicht des KDA politisch nicht als reine Versorgungssicherung gedacht werden, sondern als Orte der Teilhabe und Mitwirkung für Pflegebedürftige ebenso wie für professionell und zivilgesellschaftlich Sorgende, Nachbarschaften und soziale Netzwerke.
Als verbindendes Element für ein Zusammendenken von baulicher Barrierefreiheit und wohnortnahen Dienstleistungen, sozialer Infrastruktur und Begegnungsorten verweist das KDA auf eine integrierte sozialraumorientierte Quartiersentwicklung. Sie hat das Potenzial verlässliche Strukturen zu schaffen, die Prävention, Wohnen, Pflege und gesellschaftliche Teilhabe zusammenführen und so ein selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen.
Anknüpfend an den 8. und 9. Altersbericht der Bundesregierung brachte das KDA diese Perspektiven im Rahmen einer Sachverständigenanhörung des Ausschusses für Bildung, Familie und Senioren ein. Die vollständige vorab eingereichte schriftliche Stellungnahme des KDA und weitere Informationen sind auf der Website des KDA zu finden.